Dass der Blutdruck bei keiner Person ständig konstant ist, ist weithin bekannt. Je nach körperlicher oder geistiger Anstrengung kann dieser steigen oder fallen. Auch in Hinblick auf die Tageszeit unterliegt dieser gewissen Schwankungen. Während des Schlafens sinkt der Blutdruck ab, während er am Morgen kurz nach dem Aufstehen seinen Höchststand erreicht.
Neben diesen natürlichen Beeinflussungen, spielen jedoch auch zusätzliche Faktoren wie Ernährung und Stress eine gewichtige Rolle. Besonders der Konsum von Nikotin und Alkohol steigern den Blutdruck.
Alkoholgenuss und Bluthochdruck in unserer Gesellschaft
Durchschnittlich jeder Zweite hat mit Werten jenseits der 140/90 mmHG in westlichen Ländern zu kämpfen. Häufig bleibt dies jedoch zunächst unbemerkt. Spätestens im Alter können sich nach langfristigem zu hohem Blutdruck gesundheitsgefährdende Folgen ergeben.
Dementsprechend ist es aus medizinischer Sicht anzuraten speziell eben solche Gifte wie Alkohol auch in jungen Jahren in gewissen Maßen zu sich zu nehmen. Am gesündesten ist es selbstverständlich, derartige Genussgüter überhaupt nicht zu konsumieren. Da jedoch speziell der Genuss von Alkohol in unserer Gesellschaft weit verbreitet und als „normal“ empfunden wird, gestaltet sich dies häufig schwierig. Besonders bei gesellschaftlichen Anlässen, wie etwa Familienfeiern und anderen Festivitäten gehört das Glas Sekt, Wein oder Bier einfach zum guten Ton. Doch verhält es sich mit dem Alkohol wie mit beinahe jedem legalen Suchtmittel, die Dosis macht Gift. Diese Redensart ist in diesem Zusammenhang durchaus als wörtlich zu verstehen.
Die Folgen des alkoholbedingten Bluthochdrucks
Das Thema Bluthochdruck Alkohol darf hierbei nicht unterschätzt werden. Neben zu fettiger, salziger Nahrung und Stress ist der Alkoholkonsum eine der häufigsten Ursachen für zu hohen Blutdruck. Gefährlich ist vor allem, dass Bluthochdruck meist über Jahre hinweg unentdeckt bleiben kann. Hieraus können Schädigungen des Nervensystems, des Gehirns und der Nieren, bis hin zum Herzinfarkt hervorgehen.
Die richtige Dosierung ist entscheidend
Zu einer gesunden Lebensführung gehört immer auch der gemäßigte Umgang mit Alkohol. Speziell bei Betroffenen mit Bluthochdruck ist Alkohol definitiv zu vermeiden. Ärzte empfehlen auch für gesunde Personen durchschnittliche Tageswerte von maximal 30 Milliliter reinen Alkohol zu sich zu nehmen. Dies entspricht etwa einem dreiviertel Liter Bier. Hierbei handelt es sich um Maximalangaben, welche die absolute Obergrenze der gesundheitlichen Unbedenklichkeit darstellen.
Auch das Neutralisieren des Alkoholgenusses durch fettige Nahrung wird häufig als Puffer des eigenen Konsums eingesetzt. Dies hilft jedoch lediglich die Alkoholaufnahme des Körpers zu verlangsamen und stellt diese in keinem Fall ein.
Wer jedoch im Zusammenhang mit dem Thema Bluthochdruck Alkohol gewissenhaft dosiert, sich regelmäßig bewegt und sich ansonsten ausgewogen bewegt, kann zu entsprechenden Anlässen auch einmal zu dem ein oder anderen Glas greifen.