20 Millionen Deutsche leiden unter Bluthochdruck

Bluthochdruck ist tückisch, denn viele der Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, wissen es gar nicht. Bluthochdruck wird von den meisten Patienten gar nicht erst bemerkt. Zwar gibt es klare Symptome wie Kopfschmerzen und Migräne speziell am Morgen, Schwindel und Ohrensausen, trotzdem werden diese Anzeichen als unwichtig abgetan. 

Theoretisch kann man die Aterien des Körpers, durch die das Blut vom Herz aus gepumpt wird, mit einem Gartenschlauch vergleichen. Wir jahrelang Wasser mit hohem Druck durch den Gartenschlauch gepumpt, wird das Material porös und brüchig. So passiert das ebenfalls mit den Aterien des Körpers, sie halten dem dauerhaften Druck nicht stand und beginnen, dünn und porös zu werden. 

Erschreckende Ergebnisse einer Studie kamen jetzt zutage. Jeder zweite Mann und jede zehnte Frau in Deutschland leiden unter Bluthochdruck. Das sind rund 20Millionen Menschen in Deutschland. Dabei kann mit einer Ernährungsumstellung und mehr Fitness dem Körper geholfen werden. Blutdruck im Anfangsstadium muss nicht zwangsläufig medikamentös behandelt werden, unter ärztlicher Aufsicht ist es möglich, gerade bei jungen Menschen die Lebensgewohnheiten zu ändern. Schlägt diese Methode nicht an, kann zur Unterstützung ein Medikament genommen werden. 

Von Bluthochdruck spricht man in der Regel bei einem Blutdruckwert von mindestens 140 zu 90. Dabei ist die Hypothese, dass im Alter ein bisschen Bluthochdruck normal ist nicht mehr aktuell, da in jedem Alter Bluthochdruck gefährlich ist und Risiken birgt.

Das Bluthochdruck mittlerweile zur Volkskrankheit geworden ist, liegt hauptsächlich an der einseitigen und ungesunden Ernährung sowie Zigaretten- und Alkoholkonsum.  

 

 

 

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