Alkohol, Nikotin, Koffein – Genussmittel sind aus unserem täglichen Leben kaum mehr wegzudenken. Doch gerade die Gewohnheit, mit der die Gesellschaft an diese Themen herangeht, ist gefährlich. Nicht umsonst befinden sich auf Zigarettenpackungen oder Alkoholflaschen Hinweisschilder mit Warnungen. Besonders Menschen mit Bluthochdruck sollten sich diese Warnungen zu Herzen nehmen. Genussmittel können fatale Auswirkungen auf die Krankheit haben. Den meisten Menschen ist es vermutlich gar nicht bewusst, dass Alkohol den Blutdruck steigert. Dies geschieht, weil der Alkohol das vegetative Nervensystem zu mehr Leistung antreibt. Man sollte seinen Alkoholkonsum also wirklich in Grenzen halten. Frauen sollten nicht mehr als 20 Gramm Alkohol täglich zu sich nehmen. Dies entspricht einem nicht ganz vollen 0,25-Liter-Glas Wein. Der Konsum sollte zudem nicht täglich stattfinden. Mehr als zwei Tage in der Woche sollte Alkohol nicht konsumiert werden.
In Kombination mit blutdrucksenkenden Medikamenten kann Alkohol Ermüdungserscheinungen auslösen. Auch dies kann gefährlich sein, besonders, wenn man sich im Straßenverkehr bewegt.
Auch Nikotin schadet dem Körper. Es wirkt zerstörerisch auf die Blutgefäße und löst einen schnelleren Herzschlag aus. Dies führt zu erhöhtem Blutdruck, Gefäßschädigungen oder Durchblutungsstörungen. Raucher setzen sich dem Risiko aus, viel öfter als Nichtraucher einen Herzinfarkt zu erleiden. Besonders Blutdruckpatienten, die ohnehin gefährdet sind, sollten sich deshalb zusammenreißen und die Glimmstängel lieber nicht konsumieren. Sport ist eine tolle Alternative, da es den Körper auch in eine Art „gesunden Rauschzustand“ versetzt. Zudem wirkt sich Bewegung positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.
Koffein treibt den Blutdruck ebenfalls in die Höhe, jedoch nur, wenn es in Massen konsumiert wird. Gegen eine Tasse Kaffee am Morgen ist also nichts einzuwenden. Man sollte dennoch vorher mit einem Arzt absprechen, inwiefern man von zu hohem Blutdruck betroffen ist und den Genuss des Kaffees im schlimmsten Fall sein lassen. Entkoffeinierter Kaffee schmeckt jedoch genauso gut wie „normaler Kaffee“.